WISSENSWERTES VON A-Z

A

Abfärbungen (nicht farbechte Textilien)

Auf hellen oder einfarbigen Bezugsmaterialien können leicht »nicht farbechte« Textilien, z. B. Blue Jeans, T-Shirt oder ähnliches abfärben, besonders bei kräftigen Farben. Das lässt sich bei den meisten Stoffen nicht entfernen, bei gedeckten Ledern nur im Anfangsstadium.

Dabei liegt kein berechtigter Beanstandungsgrund am Möbel vor, denn die Verursacher sind externe, nicht farbechte Materialien, z. B. Jeans.

Almhütten Eiche

Von der Sonne ins richtige Licht gesetzt: Jahrzehntelange Einflüsse haben dieses Holz geprägt. Sonne, Wind und Regen sowie das raue Klima der Alpen sind ausschlaggebend für eine einzigartige Optik. Aus den Bergen geholt, entsandet, entnagelt und von fachmännischer Hand bearbeitet, bekommt dieses Holz seinen besonderen Charakter.

Ob beim Couchtisch oder im Essbereich, die Ausstrahlung des Holzes ist eine Augenweide und immer etwas Besonders. Jedes Möbelstück wird zu einem Unikat. Markante Asteinschlüsse oder auch konstruktive Bohrungen, die beim Hüttenbau entstanden sein können, sind in unterschiedlichen Anteilen vorhanden. Auch die Oberflächenstruktur ist niemals identisch.

Sie werden eine Optik erwerben, die es in dieser Form nur einmal gibt und auf die wir keinen Einfluss nehmen konnten - eben ein Naturprodukt!

Anziano Eiche

Altholz in seiner schönsten Form
Mit dem Reiz der Vergangenheit und der Ausstrahlung des Neuen ist die Anziano Eiche eine Augenweide bei der Möbelherstellung. Aus Balken von Schlössern, Häusern und Scheunen wird in einem aufwendigen Verfahren das Furnier erstellt, welches die Basis der Fertigung bildet. Das Rohmaterial ist zwischen 100 – 500 Jahre alt und wird von qualifizierten Einkäufern vorausgewählt. In einem Kochprozess wird das Holz zur Verarbeitung vorbereitet bevor es zum Messern geht. Anziano Eiche ist FSC recycelt WOOD zertifiziertes Furnier.

1,5 mm Starkfurnier entsteht somit Lage für Lage. Im Vorfeld werden durch Dämpfen Farbveränderungen vorgenommen, die für ein homogenes Bild sorgen. Bestimmte Balken finden keinen Einsatz, z.B. aus Pferdeställen, da diese durch Gerbprozesse eine dunkle Ausprägung haben. Nach dem Messern werden die Furnierlagen mit größter Sorgfalt sortiert und zu einem Furnierbild gelegt. In der Weiterverarbeitung wird das Furnier auf Trägermaterial aufgebracht. Nur so ist die Verarbeitung und der Transport möglich.

In der Weiterverarbeitung zu Möbeln aus dem Hause Venjakob erfolgt eine Behandlung der Oberfläche durch Schleifen, Spachteln, Bürsten und Lackieren. Einschlüsse, Strukturen, Verwirbelungen und fühlbare Unebenheiten in der Oberfläche sind gewollt und zeugen von der Echtheit des Produktes. Farbspiele sind von Produkt zu Produkt unterschiedlich und nicht zu beeinflussen - eben ein Unikat. Eine Spachtelmasse schließt Risse und Astlöcher, jedoch wird es trotz größter Sorgfalt immer offene Stellen geben, die jedoch nicht die Gebrauchseigenschaften mindern. Anziano Eiche, das Besondere für Kunden die den Reiz der Vergangenheit und deren Spuren suchen!

Aufmaß, Aufstellen und Ausrichten

Das Ausmessen bei der Planung von Möbeln und bei Lieferung das Ausrichten gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Möbelplanung. Böden, Wände und Decken sind nicht gerade und deshalb muss beim Montieren und Aufstellen der Möbel mit kleinen Unebenheiten gerechnet werden.

Speisezimmer aus Holz oder Massivholz und Bezugsmaterialien wie Leder oder Stoff dürfen nicht zu nahe an Heizkörpern oder Lichtquellen stehen und müssen zwingend gerade ausgerichtet stehen! Wird das nicht beachtet, kann es sehr schnell zu Folgeschäden kommen (z. B. kippen, klemmen, quietschen, reißen, verkratzen, verziehen, ausbleichen und austrocknen) bis hin zu Materialbrüchen. Bei Neubauten anfänglich unbedingt für genügend Wandabstand und Luftzirkulation sorgen. (Schimmelpilzgefahr)


B

Belastbarkeiten

Die Belastbarkeit von Einlegeböden, Schubkästen, Regalen, Wandboarden und Tischplatten, ob Glas, Holz, Metall o. ä., ist sehr unterschiedlich. Deshalb sind die Angaben zu den max. Belastbarkeitsgrenzen unbedingt zu beachten. Beim Aufstellen oder Montieren ist auf eine fachgerechte und ausreichende Wandbefestigung/Auflage zu achten.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Stellen Sie sicher, dass Ihre Möbel nur im allgemeinen Wohnbereich verwendet werden. Sie eignen sich nicht für den Objekt- oder Außenbereich. Bei Aufträgen für den Objektbereich oder in öffentlichen Einrichtungen, müssen unbedingt Sondervereinbarungen getroffen werden.

Buche (Fagus sylvatica)

Herkunft Amerika

Buche ist ein weißliches, blaßbraunes Holz und sehr hart. Traditionell wird es unter anderem für Stuhlgestelle verarbeitet, hat aber auch immer mehr Liebhaber im furnierten und massiven Einzelmöbelbereich gefunden.


C

Colorado Nussbaum (Juglans nigra)

Herkunft Amerika

Das dunklere Colorado Nussbaum präsentiert sich je nach Art und Herkunft des Nussbaumes in einem breiten Farbspektrum von graubraun bis dunkel gestreift bzw. braun bis rötlich braun mit bis fast schwarz variierender Streifung. Alle Nussholzarten und dabei besonders die helleren Holzpartien dunkeln unter starkem Lichteinfluss nach. Jede Oberflächenstruktur ist individuell, das Möbel ein Unikat. Ast- und Wuchsmerkmale treten in veränderlichen Anteilen auf und sind charakteristisch für Colorado Nussbaum. Sie spiegeln die Einzigartigkeit eines jeden Möbelstücks wieder.

Couchtisch

Das Angebot von Couchtischen ist unglaublich vielfältig und variantenreich. Dazu kommt eine Vielzahl von immer neuen Materialien aus natürlichen oder künstlichen Produkten. Pflegehinweise und Gebrauchseigenschaften entnehmen Sie bitte dieser Unterlage.


D

Durchbiegen

Ein gewisses Durchbiegen ist bei Einlegeböden, Regalen, Schubkästen, Wandboarden, Tischplatten oder Einlegeplatten je nach Material und Größe nicht zu vermeiden und zulässig (siehe Prüfnormen), solange die Sicherheit und Funktion nicht beeinträchtigt ist.


E

Echtholzfurnier

(Siehe Massivholz und Farb- und Strukturunterschiede) 
Echtholzfurnier ist als industriell gefertigtes Messerfurnier ein Naturprodukt. Es ist daher nicht zu verwechseln mit PVC-, Papier- o. ä. Folien.

Ökologie: Durch die Verwendung von Hölzern aus kontrollierter Waldwirtschaft wird äußerst schonend mit diesen Ressourcen umgegangen. Ganz im Sinne unserer Umwelt.

EcoTex

Der Textilrückenbezug passt sich durch seine Elastizität der Rückenform an. Durch das Zusammenspiel von Design und Material wurde ein atmungsaktiver Bezug gestaltet. 

Reinigung und Pflege: 
EcoTex-Stoffe lassen sich leicht reinigen, trocknen schnell und bleiben formstabil. Dank geringer Wasseraufnahme ist die Trockenzeit kurz. Flecken lassen sich prinzipiell am besten entfernen, solange sie noch frisch sind und noch nicht in das Faserinnere eingedrungen sind. Meist reicht dann ein saugfähiges Schwammtuch, um sie schnell zu entfernen. Beim Arbeiten mit angefeuchtetem Schwamm ist darauf zu achten, dass der Bezug nur angefeuchtet und nicht nass wird.

Allgemeines:
Diese Empfehlungen sind nur allgemeine Angaben, die nicht unbedingt eine hundertprozentige Fleckentfernung garantieren. Wir empfehlen in besonderen Fällen, sich an einen professionellen Reinigungsbetrieb zu wenden. Bitte nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln arbeiten. EcoTex ist nur für bestimmte Modelle und nicht als Meterware lieferbar.

Edelstahloptik

Galvanische Oberfläche, nach dem Vernickeln erfolgt eine manuelle Satinierung (Handarbeit) wodurch die Optik von geschliffenem Edelstahl entsteht. Zur Reinigung verwenden Sie eine leichte Spülmittellösung (danach trocken reiben). Bitte nicht mit üblichen Edelstahl-Pflegemitteln reinigen.

Eiche (Quercus robur)

Herkunft Deutschland, Frankreich, Kroatien, Serbien, Italien, Ungarn, Ukraine

Eiche ist ein hellgelbbraunes Hartholz mit einer gröberen Strukturierung als z. B. Buche oder Kirschbaum.

Elektrische Bauteile

Es dürfen nur Ersatzlampen oder Geräte gleicher Leistung (Trafobeschädigung) eingesetzt und sie dürfen nicht zugestellt/zugehängt (Wärmestau) werden. Ein Wärme- oder Hitzestau kann zu Folgeschäden führen.

Ersatz- und Verschleißteile

Der Einsatz von Ersatz- und Verschleißteilen von Drittherstellern kann zu Gefahren führen. Es dürfen nur Originalteile verwendet werden. Allgemeine Verschleißteile, wie z. B. Lampen, Leuchtmittel oder ähnliches sind von der Garantie/Gewährleistung ausgenommen.


F

Faltenbildung

(Siehe Wellenbildung bei Möbeln)

Farbmuster

Bei einer Fertigung nach Farbmuster kann naturgemäß der Farbton nur annähernd erreicht werden, da die Struktur des Holzes von Lieferung zu Lieferung sehr unterschiedlich ist. Lieferungen nach Farbmuster sind daher grundsätzlich von Reklamationen und Umtausch ausgeschlossen. Wir bemühen uns um eine bestmögliche Übereinstimmung.

Farb- und Strukturunterschiede bei Massivholz und Echtholzfurnier (Toleranzen)

(Siehe auch Luftfeuchtigkeit)

Diese unverwechselbaren Natur- und Wachstumsmerkmale machen aus jedem individuell planbaren Echtholzmöbel ein »Unikat«. Sie sind wie unser persönlicher Fingerabdruck ein einzigartiges Erscheinungsbild.

Holz verändert sich bei Sonnen- und Lichteinstrahlung sowie unterschiedlichen Klimaverhältnissen, je naturbelassener desto schneller. Eine absolute Farb- und Strukturgleichheit, beispielsweise zwischen Planungsmuster und Lieferung, oder der horizontale und vertikale Strukturverlauf des Holzes, kann deshalb nicht garantiert werden und ist warentypisch. Hölzer und Furniere aus verschiedenen Stämmen passen strukturell und farblich nicht überein, spätestens während der Nutzungsdauer treten Farbabweichungen auf. Bei späteren Ergänzungen kommt es am Anfang zu deutlichen Farbunterschieden, die sich im Laufe der Zeit angleichen. Auch spezielle, modellbedingte Verarbeitungsmethoden, wie vertikaler und horizontaler Furnierverlauf, »gestürzter« Furnierzuschnitt zwischen Türen, Seitenteilen oder Schubkästen sind industrieller Standard. Furnier- und Massivholzkombinationen führen je nach Holzart, Position und Lichteinfall zu hellen und dunklen Farb- und Strukturunterschieden. Diese Farbspiele sind eine warentypische Eigenschaft des gewachsenen Naturwerkstoffes und ein wesentliches, unverwechselbares Echtheitsmerkmal.

Funktionsteile

Funktionsteile sind technische Kompromissteile zwischen festen und beweglichen Materialteilen. Damit diese Technik auf Dauer zuverlässig funktioniert, ist ihre sorgfältige Handhabung sehr wichtig. Dabei sind in erster Linie die Belastbarkeitsgrenzen zu beachten (siehe unbedingt unsere Typenbeschreibungen und Montageanleitungen).

Auch optisch sehen sie häufig etwas anders aus, oder weichen von den Maßen geringfügig ab. Beschläge können z. B. durch einseitige Handhabung beansprucht werden. Funktionsteile benötigen verarbeitungs- und materialbedingt einen gewissen Spielraum und Maßtoleranz, z. B. an Anstellteilen etc. Je nach Art und Oberfläche ist eine regelmäßige Wartung und Pflege unbedingt empfehlenswert.

Furniere

(Siehe Echtholzfurnier und Farb- und Strukturunterschiede)

Für furnierte Tischplatten wird größte Sorgfalt bei der Auswahl der Furniere getroffen. Da die Furniere aus einzelnen Streifen verarbeitet werden, müssen natürlich die Furnierbilder zueinander passen. Die Maserung und Zeichnung des Edelholzfurniers wird durch eine Oberflächenveredelung mit schadstofffreien Lacken oder Leinöl besonders schön hervorgehoben. Furnierbilder werden häufig auch mit gewolltem Splint verarbeitet. In veränderlichen Anteilen kommt es zu unterschiedlichen Ausprägungen, die eine einzigartige Optik bilden.

Fußbodenschutz

Um den Fußboden vor Kratzern zu schützen, muss darauf geachtet werden, dass der jeweilige Fußboden durch gesonderte Unterlagen unter den Standard-Fußvarianten des Herstellers geschützt wird. Beanstandungen aufgrund eingesetzter Gleiter sind grundsätzlich ausgeschlossen. Es liegt in der Eigenverantwortung des Kunden, sein Fußbodenmaterial vor Beschädigung zu schützen.


G

Garantie

siehe Qualitäts- und Gütepass

Gebrauchslüster

oder »Sitzspiegel« entstehen bei samtigen Stoffen wie Velours und eventuell Mikrofasern, indem sich Flor durch den Druck bei der Benutzung flach legt und so je nach Lichteinfall einen anderen optischen »Eindruck« hervorruft. Dies ist kein Qualitätsmangel, sondern eine warentypische Materialeigenschaft. Diese optische Veränderung hat auf Gebrauch, Funktion und Lebensdauer keinen Einfluss und ist kein Sachmangel, sondern eine »warentypische Eigenschaft«.

Geölte Oberflächen

Ihre neuen geölten Möbel müssen von Anfang an mit den richtigen Produkten gereinigt und gepflegt werden. Die regelmäßige Pflege gewährleistet eine lange Lebensdauer der Oberfläche. Loser Schmutz sollte mit einem Staubtuch entfernt werden. Grundsätzlich sollten alle Verschmutzungen und verschütteten Flüssigkeiten (z. B. Getränke) sofort entfernt werden, um eine langzeitige Einwirkzeit zu vermeiden. Zum Aufwischen kann dem Wasser eine geringe Menge Neutralseife zugegeben werden, anschließend trocken wischen. Wichtig ist, keine Dauernässe auf den Flächen einwirken zu lassen.

Scharfe und scheuernde Putzmittel sollten nicht zum Einsatz kommen. Schmutzkratzer reinigt man mit einer feinen Scotch-Matte in Faserrichtung. Wir empfehlen für die Reinigung, Pflege und Schutz unser »Proterra-Pflegeset«. Durch regelmäßige Nutzung des Pflegesets bleibt die Schönheit und der Schutz der Oberfläche erhalten. Das »Proterra-Pflegeset« erhalten Sie im Möbelfachhandel.

Geruch

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt und kann je nach Material und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Die materialspezifische Geruchsintensität verflüchtigt sich im Gebrauch und wird durch Randbedingungen wie Raumklima, Jahreszeit, Temperaturschwankung, Lüftungsverhalten, Nutzungsgrad und Dauer, Empfindlichkeiten von Personen usw. beeinflusst und als unbedenklich betrachtet (Stiftung Warentest). Bestimmte Naturprodukte wie z. B. Leder, Massivholz usw. beinhalten immer einen warentypischen Eigengeruch. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V. erarbeitete Güte- und Prüfbestimmungen für Möbel, die sicherstellen, dass von Möbeln für die Gesundheit und Umwelt keine Gefahren ausgehen.

Gestein

Naturstein spiegelt eine Seite aus dem Geschichtsbuch unserer Erde wider. Vor Jahrmillionen auf unserem Planeten entstanden wird er heute mit großem Aufwand in den Steinbrüchen der Welt gefunden und erschlossen. Seine Vergangenheit ist es, die ihm seine farbige Leuchtkraft und Ausstrahlung gibt. Um die Optik der Oberfläche nicht zu verfremden, verzichten wir auf eine synthetische Behandlung. Der Glanz und die Optik entstehen ausschließlich durch die Bearbeitung mit Wasser und Diamant-Polierscheiben.

Auf einige typische Naturmerkmale möchten wir Sie hinweisen: Insbesondere bei Graniten, Gneisen und Pegmatiten finden wir das so genannte Craquelé, ein feines Netz von Haarrissen und kleinen Kratern, das im Gegenlicht auf dem Spiegel der Platte erkennbar und fühlbar wird. Auch sind matte Stellen in unterschiedlichen Anteilen eine unvermeidbare Laune der Natur. Jede Platte für sich ist ein Unikat und somit einzigartig in seiner Optik.

Erkaltungsrisse (Mastsprünge) in einzelnen großen Kristallen oder in der Fläche stammen aus der Entstehungszeit des Gesteins, verursacht durch die unterschiedlichen Erkaltungszeiten der verschiedenen Minerale. Sie können durchaus mehrere Zentimeter lang sein. Sie sind meist kristallin verwachsen und haben keinen Einfluss auf die Statik. Ein wirklich offener Riss in einer Platte könnte den Stress bei der Verarbeitung nicht aushalten. Unter dem Gewicht der Poliermaschinen wäre ein Plattenbruch unvermeidlich.

Die besonders bei Graniten im Spiegel der Platte erkannbaren kleinen Krater rühren von ausgefallenen oder ausgewaschenen Kristallen her. Die Steine sind aus unterschiedlichen harten mineralischen Substanzen zusammengesetzt. Deshalb werden besonders die weicheren Anteile während der Bearbeitung herausgelöst oder ausgewaschen. Dies sind typische Merkmale bei Naturstein, die wir aus oben genannten Gründen nicht durch synthetische Ausgleichsmaterialien kaschieren wollen.

Glas

Im Floatverfahren hergestelltes Glas entspricht den EU-Normen und der DIN 1249. Bei polarisiertem Licht sind Irisationserscheinungen wie leichte Wolken, Ringe, Schlieren oder Ziehfehler in den Spektralfarben physikalisch bedingt und unvermeidbar. Glasflächen sind kratzempfindlich, scharfkantige Gegenstände dürfen nicht ohne Schutz abgestellt oder gezogen werden. Insbesondere bei heißen Gegenständen oder Flaschen aus dem Tiefkühlfach kann Floatglas platzen. Die Pflege erfolgt mittels handelsüblicher Glasreiniger.

Zulässige Materialeigenschaften wie kleine Bläschen, Kernfehler, Schlieren oder Wellen können nicht zu Beanstandungen führen, solange die Sicherheit und Funktion des Glases nicht beeinträchtigt ist. Abstandkriterium zur Erkennung von evtl. Fehlern mit entsprechenden Lichtquellen ist in der RAL GZ 430 festgelegt. Da Glas in sehr vielfältigen Varianten und Qualitäten als Nutz- und Zierfläche eingesetzt wird, sind die jeweiligen Herstellerinformationen und die Reinigungs- und Pflegehinweise ganz besonders zu beachten. (Fragen Sie Ihre/n Fachberater/in)

Colorglas:
Unser Colorglas ist ein undurchsichtiges, lackiertes Glas, das durch Aufbringen und Aushärten eines deckenden, hochwiderstandsfähigen Lackes auf der unteren Glasseite hergestellt wird. 

Durch unterschiedliche Glasstärken kann eine andere Farboptik entstehen. Je nach Dicke des Glases kann der Farbausfall anders sein. Des Weiteren unterliegt die Glasfertigung gewissen Schwankungen im Produktionsprozess und im Rohmaterial Quarz. Hierdurch können die Gläser einen unterschiedlichen Grünanteil haben und die Farben anders wirken. Dieser Produktionsprozess kann nicht beeinflusst werden. Diesbezügliche Beanstandungen können wir nicht anerkennen.

Mattglas:
Mattglas bieten wir in chemisch aufgerauhter (gesäuerter) Oberflächenbehandlung an. Bei angenehmer Haptik kommt es nicht zu unangenehmen Spiegelungen. Die Reinigung sollte mit einem Spülmittel (nicht mit einem handelsüblichen Glasreiniger) erfolgen.

Optiwhite-Glas:
Bei normalem Floatglas wird eine standardisierte Salzmischung zugegeben, die je nach Herkunft des Quarzsandes verschiedene Farbnuancen haben kann, hierbei entsteht ein Grünstich. Bei Optiwhite-Glas handelt es sich um ein besonders farbstichfreies Glas, das mittels genauestens dosierter Zugabe bestimmter Metallsalze entfärbt wird. Es hat weniger Grünstich. Optiwhite-Glas wird bei bestimmten Modellen auch in gesäuerter Oberfläche angeboten und bekommt dadurch eine matte Flächenoptik.

Glassprung und Sicherheitsglas, ESG!:

Sicherheitsglas zeichnet sich insbesondere durch erhöhte Festigkeit aus. Diese wird durch eine spezielle Behandlung erreicht, die »Vorspannen« genannt wird. Dafür müssen die Gläser fertig bearbeitet sein, da sie nach diesem Vorgang für bestimmte Werkzeuge zu hart geworden sind. Beim Vorspannen werden die Glasplatten im Ofen auf ca. 700°C erhitzt und dann abrupt wieder abgekühlt (Schockkühlung).

Dabei wird die Oberfläche des Glases gehärtet, Spannungsfelder im Glas werden unterbrochen, und sowohl Biegefestigkeit als auch Schlagfestigkeit werden stark erhöht. Im Kantenbereich ist die Schlagfestigkeit
eingeschränkt. Im Falle von Glasbruch entstehen bei Sicherheitsglas sehr kleine Glaspartikel, die zudem nicht mehr scharfkantig sind, im Gegensatz zu Floatglas, das in scharfkantige, spitze Stücke zersplittert und zu Verletzungen führen kann. 

Bedingt durch die hohen Temperaturen beim Härten des Glases wird dieses leicht wellig. Für das Auge des Betrachters sind diese Unebenheiten jedoch kaum wahrzunehmen, ebensowenig wie winzige Einschlüsse
und Verbrennungen, die auch zu den normalen Merkmalen von Sicherheitsglas gehören.

ESG-Glas darf bei der Nutzung keinen extremen Temperaturen (heiß/kalt) ausgesetzt werden. Nickel-Sulfid-Einschlüsse können hierdurch einen Glassprung auslösen. Weitere Informationen sind in der DIN 1249 zu finden.

Granit:

(Siehe Stein/Naturstein)


H

Holzwerkstoffe

Die Qualität eines Produktes ist grundsätzlich nicht davon abhängig, ob ein Möbel aus Holzwerkstoffen oder Massivholz besteht, sondern eher von der Qualität des Materialeinsatzes. Die Spanplatten, mitteldichten Faserplatten (MDF), Sperrholz- Dreischicht- oder Tischlerplatten sind von höchster Güte und Qualität, mit Furnier, Folie oder lackierten Oberflächen äußerst stabil, weniger anfällig bei Temperaturschwankungen und vielfältig einsetzbar. Ihre Inhaltsstoffe sind auf gesundheitliche Unbedenklichkeit nach den strengen DIN- und EN europäischen Normen geprüft und mit dem Gütezeichen versehen.


K

Kernbuche (Fagus sylvatica)

Herkunft Deutschland, Frankreich, Balkan

Die Buche gilt als »Königin des Waldes«. Ohne menschlichen Eingriff würde sie fast ganz Deutschland bedecken. Sie durchwurzelt den Boden gut und ist wenig durch Insekten- und Sturmschäden gefährdet. Trotz dieser positiven Eigenschaften sind alte Buchen immer seltener zu finden. Mit zunehmendem Alter steigt bei Buche die Neigung zu einer dunkleren Kernbildung. Die Verarbeitung von Kernbuche zu dekorativen
Möbelstücken bedarf einer erhöhten Sorgfalt.

Qualitativ ist das Kernholz mit dem fast weißen Buchenholz gleichwertig, in der Optik aber viel individueller und exklusiver. 

Bei der Möbelverarbeitung der Rotkernbuche entstehen einzigartige und eigenwillige Farbstrukturen. Kernholz ist naturgemäß stark von Ästen durchsetzt und neigt zu Rissbildung. Diesen Eigenschaften begegnen wir weitgehend durch entsprechenden Zuschnitt der Kernbohlen und durch künstliche Trocknung des Holzes auf das heute durchschnittliche Raumklima zentralbeheizter Räume. 

Weiterhin charakteristische Verwachsungen und Farbunterschiede sind zusammen mit der dunklen Färbung Ausdruck der naturnahen Verarbeitung und bewusst so gewollt. Sie geben diesen Möbeln ein unverwechselbares und einmaliges Erscheinungsbild.

Pflege:
Lackierte oder geölte Oberflächen regelmäßig säubern. Vor Licht und Sonneneinstrahlung schützen. Säurehaltige Verschmutzungen, Fruchtsäfte, Limonaden oder Alkohol sofort abwischen und nicht eindringen lassen. Hartnäckige Flecken mit lauwarmen Wasser und etwas Neutralseife reinigen. Keine scharfen Mittel verwenden, sie können die Oberflächen angreifen und machen sie stumpf. Weitere Informationen erfragen Sie bitte bei Ihrem Fachhändler. (Siehe auch geölte Oberflächen.)


L

Lackoberflächen

Die von uns eingesetzten PUR-Lacke sind seidenmatt deckend. Zur Reinigung der Lacke empfiehlt sich ein haushaltsüblicher milder Möbelreiniger für Lacke oder ein feuchtes Ledertuch. Die Oberfläche muss mit einem nicht fusselnden Baumwolltuch trocken nachgewischt werden. So verhindern Sie Streifenbildung. Keinesfalls säurehaltige oder scheuernde Mittel, Mircofasertücher und Schmutzradierer verwenden. Eine Patina im Gebrauch ist warentypisch. Der PUR-Lack ist schadstoffarm und entspricht den Vorschriften des Bundesgesundheitsamtes.

LED-Beleuchtung

Die hohe Energieeffizienz der LED leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz: durch den geringen Stromverbrauch reduziert sich der CO2-Ausstoß und die Stromkosten werden deutlich gesenkt. Im Vergleich zu einer Halogenlampe gleicher Lichtleistung besticht die LED nicht nur mit einem deutlich geringeren Energieverbrauch, höheren Wirkungsgrad und größeren Lichtausbeute, sondern auch mit einer außergewöhnlich langen Lebensdauer. Die Energieeffizienzklasse unserer Leuchten ist in den Verkaufsunterlagen angegeben bzw. die Leuchten sind in den Möbelhäusern gekennzeichnet.

Leder

Beachten Sie bitte, dass Leder organisch gewachsene und gegerbte Tierhaut ist. Leder atmet und dehnt sich, gewinnt dadurch mit dem »Alter« an Schönheit und Charakter. Jedes Leder hat seine arteigene Narbung, Struktur und Farbe und zeichnet sich durch die natürlichen Merkmale, wie Dornrisse, Stiche, Brandzeichen, ausgeprägte Nackenfalten und natürlicher Dehnung aus. Diese naturgegebenen Unregelmäßigkeiten sind keine Schönheitsfehler, sondern Beweise für Echtheit und bleibenden Wert.

Bedenken Sie immer, dass auch Leder durch starke Lichteinwirkung, insbesondere Sonne, ausbleicht und dauerhafte Nähe zu eingeschalteten Heizkörpern das Leder austrocknet und es porös oder brüchig macht. Abhilfe: Für Beschattung bzw. Luftbefeuchter sorgen, da dieses Klima auch für Menschen schädlich ist. 

Pflege:
Damit Leder lange Zeit schön bleibt, muß es regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Lederpflege erfordert wenig Aufwand. Es ist empfehlenswert, neben der normalen Unterhaltspflege (leichtes Absaugen und gelegentliches Abwischen mit einem feuchten Tuch) das Leder je nach Nutzung ein- bis zweimal pro Jahr mit speziell geeigneten Reinigungsprodukten zu säubern und entsprechend geeignetem Lederpflegemittel gemäß Gebrauchsanweisung zu behandeln. Bitte nicht mit ungeeigneten Mitteln wie z. B. Schuhcreme, Bohnerwachs oder Kosmetika experimentieren! Im Zweifelsfall fragen Sie den Fachmann.

Fleckentfernung:
Versuchen Sie niemals, Flecken auf der Stelle reibend oder mit Lösungsmitteln zu entfernen (z. B. Fleckentferner, Terpentin, Benzin)! Flüssigkeiten und Speisen bitte sofort mit saugfähigen Tuch abnehmen. Fettflecken bei naturbelassenem Leder nicht behandeln - sie ziehen häufig ins Leder ein und werden nach Wochen unsichtbar. Restflecken mit Lederreiniger großflächig nacharbeiten. Je nach Lederart kann auch Fleckschutz nachimprägniert werden. Lederpflegesets enthalten aktive Substanzen, die ideal sind, um das Leder zu schützen. Sie erhalten diese im Möbelfachhandel. 

Folgende Leder-Pflegeprodukte sind im Möbelfachhandel erhältlich: 
Keragil Mini Set Reinigung + Pflege für Glattleder
Der wirksame Sanftreiniger reinigt Ihr Leder effektiv und schonend. Die tiefenwirksame Pflegecreme verwöhnt Ihr Leder mit wichtiger Rückfettung und gibt ihm gleichzeitig schützende Imprägnierung.

Keragil Reinigungsset Aktiv Plus für Glattleder
Der Spezialreiniger entfernt mühelos oberflächige Verschmutzungen, insbesondere fett- und ölhaltige Beläge sowie Farbabrieb (z. B. von Jeanskleidung).

Leder Sterling

Oberfläche:
Rustikales, naturbelassenes nubukiertes Büffelleder mit leichtem Pull-up Effekt Gerbung: Hochwertige Nappasoft-Mineralgerbung Fettung: Hochwertige Fettstoffe für einen weichen, softigen Griff 

Färbung:
Im Fass durchgefärbt, mit hochwertigen Farbstoffen PCP: Entspricht der PCP-Verbotsverordnung vom 12.12.1989

Umwelt:
Das Leder wird umweltfreundlich ohne Einsatz von AZO-Farbstoffen, gemäß der Verbotsverordnung, hergestellt

Lichtbeständigkeit:
≥ 3 (EN ISO 105–BO2)

Pflege:
Leder Sterling kann mit einem feuchten Tuch und neutraler Seifenlösung gereinigt werden. Zur Pflege empfehlen wir die Lederpflege KERALUX Sanftreiniger, Intensivreiniger und Pflegelotion für Nubuk-Leder mit Pull-up Effekt.

Lichtechtheit (Lichteinwirkung bei Möbeln)

Als Lichtechtheit bezeichnet man die Resistenz von einem Material gegenüber der Einwirkung von Licht (insbesondere Sonnenschein, Tageslicht, Halogen-Beleuchtung usw.). Solche Lichtquellen und insbesondere Sonnenlicht verändern Oberflächen, speziell Holzoberflächen. Naturhölzer können nachdunkeln oder vergilben, gebeizte Hölzer bleichen aus. Schützen Sie Ihre wertvollen Möbel unbedingt vor extremer Lichteinwirkung, da eine »absolute« Lichtechtheit nicht zu erreichen ist. Die Urgewalt der Sonne verändert alle Materialien! Besondere Vorsicht ist deshalb in hellen Südzimmern mit viel Glas geboten, dort sollten bei direkter Sonneneinstrahlung Vorhänge oder Jalousien geschlossen werden, da sonst eine Oberfläche schon nach wenigen Wochen an den beschienenen Stellen heller oder dunkler werden kann.
Solche »farblichen Veränderungen« haben auf den Gebrauch oder die Lebensdauer keinen Einfluss.

Loom

Die Fäden des Stoffes sind mit einem Trägermaterial versehen. Sie bilden ein Gerippe, das weiter mit einem festen Papier ummantelt wird. Das Gewebe wird mit einem Webstuhl gewebt (Englisch: Loom) und durch ein spezielles Lackierverfahren erhält das Material die typische glatte Oberfläche. Die Rohstoffstruktur gibt dem Endprodukt Kraft, Elastizität, Formstabilität und Langlebigkeit.

Eigenschaften: Loom

  • ist sehr belastungsfähig und haltbar, was lange Lebensdauer garantiert
  • ist sehr feinmaschig gewebt
  • quietscht oder knackt weder beim Hinsetzen noch beim Umsetzen

Luftfeuchtigkeit (Raumklima)

Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der ständig Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. Darum sollten Möbel keiner extrem großen oder zu geringen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt werden. Das Holz beginnt sonst wieder zu arbeiten, sich zu verziehen, offene Leimfugen oder Risse zu zeigen. Das Raumklima, das für Menschen und Pflanzen am besten ist, beträgt nach Medizin und Wissenschaft Jahresdurchschnittswerte von 45–55 % rel. Luftfeuchtigkeit bei 18–23° Celsius. Es empfiehlt sich deshalb, im Raum ein Thermometer und ein Hygrometer anzubringen. Bei dauerhaft feuchten Wänden drohen Schimmelpilz und Materialschäden.


M

Massivholz

Massives Holz ist ein Phänomen, »es arbeitet immer«. Massivholz ist eines der vielfältigsten, edelsten und schönsten Naturprodukte, die für Möbel und Inneneinrichtungen verwendet werden. Es ist sprichwörtlich
ein »uriges Unikat«. Hier zeigt die Natur dem Menschen, dass sie nur schwer zu bändigen ist. Nicht das massive Holz stellt sich auf den Menschen und seine Wohnung ein, sondern genau umgekehrt. Der Mensch muss sein Wohnklima auf die Natur und seine Eigenschaften einstellen. Antiquitätenbesitzer wissen das genau. Was für das Holz unerlässlich ist, ist auch für den Menschen besonders wichtig, das Wohn- und Raumklima. Das heißt im Jahresdurchschnitt 45–55 % relative Luftfeuchtigkeit. Auch dann sind »Arbeiten«, Verziehen, Quellen und Schwinden oder kleine Risse nicht zu vermeiden. Die ausgesuchten Hölzer für den Möbelbau stammen aus kontrollierter Forstwirtschaft. (Siehe auch Luftfeuchtigkeit/Raumklima)

Metalle lackiert, anodisiertes oder poliertes Aluminium

Zur Reinigung dieser Metalle verwenden Sie eine leichte Spülmittellösung (danach trocken reiben). Auf keinen Fall Alkohol oder Putzmittel verwenden.

Metalle mit Oberflächenbehandlung

Verchromtes oder vernickeltes Metall pflegt man mit dem dafür vorgesehen handelsüblichen Metallreinigern, danach trocken reiben.

Möbelbeschläge

Der sachgerechte Gebrauch von Möbeln beinhaltet bei späteren Abweichungen vom Montagezustand die Sorgfaltspflicht zur Nachjustierung, um die dauerhafte Funktionssicherheit zu gewährleisten und Folgeschäden (z. B. ausgehängte Front) auszuschließen.

Möbeloberflächen allgemein

Da die Vielfalt von Möbeloberflächen in Material (Nachbildung, Kunststoff, Echtholzfurnier, Massivholz), Farben und Qualität sehr groß ist, haben sie auch unterschiedliche Stärken und Schwächen. Sie selbst können am besten einschätzen, wie stark die Möbelteile benutzt oder in Anspruch genommen werden. Schönheit, Eleganz oder reines Naturprodukt, z. B. Massivholz, bedeutet nicht gleichzeitig hohe Strapazierfähigkeit und Lebensdauer.

Alle Oberflächen verändern sich mehr oder weniger im Laufe der Zeit durch Licht- und Sonneneinwirkung. Im Gebrauch entsteht eine Patina, z. B. Schlieren, ähnlich wie bei Glas oder im Autolack. Auch hier gilt der Grundsatz, je »natürlicher« die Oberfläche, desto empfindlicher ist sie. Nachbildungen oder Kunststoffe sind hier den Naturmaterialien manchmal überlegen, auch in puncto Reinigungs- und Pflegefreundlichkeit. Zu Massivholz und Echtholzfurnier, also Natur pur, gehört auch die persönliche Einstellung. Lassen Sie sich deshalb ausführlich beraten, auch hinsichtlich der Pflegeeigenschaften und Veränderungen im Gebrauch.

Möbelschlösser

Schwergängige Möbelschlösser können mit Graphitpulver behandelt werden (erhältlich im Autozubehörhandel), ggf. sind die Schließdorne der Stangenschlösser zu korrigieren.

Montageanleitungen

Montageanleitungen werden bei Lieferung den Produkten beigelegt, bitte lesen Sie diese vor der Montage sorgfältig. Bei Nichtbeachtung entfällt die Gewährleistung/Garantie. Sie finden diese auch unter: www.venjakob-moebel.de


N

Naturstein

Bei den Natursteinen besitzt Granit eine hohe Abnutzungshärte und ist witterungsbeständig. Trotz dieser Widerstandsfähigkeit ist Granit jedoch nicht lichtecht. Gebrauchsspuren werden wie auch bei anderen Materialien sichtbar. Die Tischplatten mit Granitoberflächen wurden bei der Herstellung imprägniert. Sie sind nicht lackiert und daher offenporig. Verunreinigungen wie Fett, Öl, usw. lassen sich bei sofortiger Behandlung einfach entfernen. Die Schutzwirkung ist allerdings zeitlich beschränkt, da Wasserdampf durch den Granit wandert und die Wirkung der Imprägnierung mit der Zeit nachlässt.

Achtung:
Die jährliche Neuimprägnierung, erstmalig innerhalb 12 Monaten nach Kaufdatum, ist daher zwingende Garantiebedingung. Je nach Intensität der Nutzung auch häufiger. Trotzdem können Gebrauchsspuren, wie z. B. Flecken von aggressiven Substanzen oder ein Nachlassen des Glanzgrades, nicht gänzlich vermieden werden. (Nachweis gegen Rechnungsbeleg siehe Bezugsquellen Pflegemittel).

Neubauten

In Neubauten herrschen beim Einzug in der Regel extrem hohe Boden- und Wandfeuchtigkeiten. Werte über 90% Baufeuchte und eine relative Luftfeuchtigkeit über 65% sind in den ersten Monaten häufig nicht zu vermeiden. In diesem Zustand dürfen keine Möbelteile unmittelbar oder großflächig an die Wand montiert werden, sondern erst nach ordnungsgemäßer Austrocknung sämtlicher Böden und Wände. Ansonsten kann es schnell zu Feuchtigkeitsschäden, aufquellen von Materialien oder Schimmelpilzbildungen bzw. Stockflecken kommen. Die Nordseite der Gebäude ist besonders betroffen.

In solchen Fällen sollte für eine ausreichende Luftzirkulation hinter den Möbelteilen gesorgt werden. Dies ist ganz besonders wichtig. Zu trockene Luft schadet Mensch und Material genauso wie zu feuchte Luft. Richtig sind im Jahresdurchschnitt 18-23° Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 45–55 %.


O

Optiwhite-Glas

(Siehe Glas)


P

Pflegehinweise

Achtung:
Bitte immer die Herstelleranweisung am Produkt beachten! Achten Sie bitte darauf, dass auf den hochwertigen Möbeloberflächen keine heißen, schweren, scharfkantigen, scheuernden oder feuchten Gegenstände abgestellt werden, die Druckstellen oder Ränder verursachen. Verschüttete säurehaltige Flüssigkeiten wie Fruchtsäfte und Alkohol bitte sofort abtupfen und nicht eindringen lassen. Niemals mit größerem Druck auf der Stelle reiben. 

Auch Tabakrauch, Küchendünste und Umwelteinflüsse hinterlassen ihre Spuren. Damit Ihre Möbel lange Zeit schön bleiben, müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Die Oberflächenpflege erfordert ein bisschen Aufwand, dafür haben Sie aber lange Freude am Möbel.

Pillingbildung

Überwiegend bei Flach- oder Mischgeweben kann es anfänglich zu Pilling/ Knötchenbildung kommen. Sie entstehen meist durch Reibung von Fremdtextilien, mit denen der Benutzer auf dem Möbel sitzt. Es handelt sich um Fremdpilling und das ist eine warentypische Eigenschaft, kein Materialfehler. Dafür gibt es spezielle Fusselrasierer, mit denen nach Herstelleranleitung die Pills problemlos entfernt werden können, ohne den Bezugsstoff zu beschädigen. Pillbildung sowie die Entfernung von Pill beeinträchtigen die Haltbarkeit des Stoffes nicht. Diese warentypische Erscheinung hat auf die Lebensdauer keinen Einfluss.


Q

Qualitäts- und Prüfkriterien

entsprechen den Richtlinien der deutschen Gütegemeinschaft.

Wir sind Mitglied der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel

Ehrlich. Wertig. Fair – StayFair. Mehr Informationen unter: www.stayfair.de


R

Raumklima

(Siehe Luftfeuchtigkeit)

Reibechtheit

Bei Farben von Möbelstoffen oder Leder spricht man von Reibechtheit, wenn diese weder abfärben noch sich abreiben. In der Regel erreichen helle Farben höhere Reibechtheit als dunklere Töne.

Die meisten Bezugsmaterialien haben heute gute Reibechtheitswerte. Nur sehr dunkle oder intensive Farbtöne geben im Anfangsstadium manchmal etwas Farbe ab. Leichte Abfärbungen liegen im Toleranzbereich. Zur Reinigung sollten Sie ausschließlich destilliertes Wasser und Neutralseife verwenden und mit einem weißen, weichen, sauberen Tuch vorsichtig reiben, immer großflächig von Naht zu Naht, leicht und ohne viel Druck und niemals nur auf der Stelle (Farbabrieb und Ränder)! Bitte keine Mikrofasertücher und Dampfreiniger verwenden.

Achtung:
Bitte immer erst die Herstelleranweisung am Produkt beachten. (Siehe dazu auch Reinigungs- und Pflegehinweise)

Reinigungs- und Pflegehinweise

Wir empfehlen:

  • Proterra-Pflegeset Nr. 1 für geölte Möbel (Ausnahme Farbtöne 07- Eiche hell und 75- Wildeiche hell), Bestell-Nr. 0000-1437 oder
  • Proterra-Pflegeset Nr. 2 für geölte Möbel, nur Farbtöne 07- Eiche hell und 75-Wildeiche hell, Bestell-Nr. 0000-1439 (Möbelfachhandel) für die Reinigung, Pflege und Schutz geölter Oberflächen. Durch regelmäßige Nutzung des Pflegesets bleibt die Schönheit und der Schutz der Oberfläche erhalten.
  • Puratex-Intensivreiniger, Bestell-Nr. 9999-1717 (Möbelfachhandel) für unsere TriTex-Bezüge. PURATEX-Intensivreiniger: Trotz schonender Wirkungsweise (ohne Bleichmittel) besonders zur Entfernung älterer Verschmutzungen geeignet. Anwendbar auch auf sämtlichen Textilbezügen, insbesondere bei Microfaser-Stoffen.
  • Keragil Mini-Set Reinigung und Pflege für Glattleder, Bestell-Nr. 0000-1456 (Möbelfachhandel)
  • Keragil Reinigungsset Aktiv Plus für Glattleder, Bestell-Nr. 0000-1457 (Möbelfachhandel)

Weitere Angaben zur Reinigung und Pflege finden Sie hinter den jeweiligen Materialien.

Rollen

Die Eignungsprüfung der Rollen für vorhandenes Bodenmaterial obliegt dem Nutzer. Hieraus resultierende Schäden fallen nicht in den Verantwortungsbereich der Firma Venjakob.


S

Saleen®

Unsere aus Saleen® gewebten Stuhlrücken sind aus Saleen®-Flechtmaterial hergestellt, einem einzigartigen Produkt auf der Basis von Polypropylen mit sehr natürlichen Eigenschaften. Saleen®-Flechtmaterial wird ausschließlich in Deutschland seit Mitte der siebziger Jahre hergestellt, heute unter Beachtung der DIN EN ISO 9001 und QS-9000 zur Einhaltung höchster Qualitätsstandards. Es sieht aus und fühlt sich an wie naturgewachsenes Material, ist aber lebensmittelecht und frei von Schadstoffen.

Reinigung und Pflege:
Die weiche Oberfläche ist hygienisch und erlaubt die Reinigung mit Wasser und ggf. Neutralseife. Das Material zeichnet sich durch hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und Unempfindlichkeit bei Feuchtigkeit, UV-Licht oder Bakterien aus.

Schubkastenführungen aus Metall

  • Bei Rollschubführungen (erkennbar an zylindrischen Rollen) sollten Sie einmal jährlich die Laufschienen mit einem trockenen Staubpinsel reinigen. Auf keinen Fall die Rollen schmieren.
  • Bei Kugelführung (erkennbar an Rollkugeln) ist eine besondere Pflege nicht erforderlich. Sollte sich nach einiger Zeit ein Schubkasten nicht mehr ganz einschieben oder herausziehen lassen, dann ziehen Sie ihn einige Male mit »sanfter Gewalt« bis zum maximalen Öffnungsanschlag.

 

 

Sitzspiegel

(Siehe Gebrauchslüster)

Sonderfarben/Sonderbeiztöne

Eine »absolute« Farb- und Strukturgleichheit bei Sonderanfertigungen ist fertigungstechnisch bei industrieller Produktion nicht möglich.

Splintholz

Hierbei handelt es sich um die gewollte Verwendung von hellen bzw. dunklen Anteilen in Massivholz und Furnier, um der Fläche ein lebendigeres Aussehen zu verleihen. Je nach Wuchsgebiet kann der Anteil differieren, Splintanteile berechtigen nicht zu Beanstandungen.

Stein (Naturstein)

Granit:
Granitgestein wird auf der ganzen Erde abgebaut. Das äußerst harte und geschlossene Material ist vulkanischen Ursprungs und je nach Gesteinszusammensetzung und Abbaustandort
unterschiedlich in Farbe und Struktur. 

Typische Farbspiele und Adern entstanden durch Vermischung oder Einschluss verschiedener Gesteinsmassen. Auf Grund der besonderen Eigenschaften und extremen Härte werden die meisten Granitsorten nicht oberflächenbehandelt. Die Granitplatten werden mechanisch hochglanzpoliert und sind nicht ganz glatt. Leichte Vertiefungen (Adern) und mattere Teile sind je nach Lichteinfall sichtbar. Dabei handelt es sich um eine natürliche und »warentypische Eigenschaft«.

Erst durch diesen Arbeitsvorgang entwickelt das Naturmaterial seine ganze Schönheit. Jede Platte ist immer ein Unikat der Natur, so strukturiert wie gegattert. Die abgebildeten Granitmuster zeigen Ausschnitte aus einer gesamten Platte und geben nur den Charakter des Gesteins an.

Granit ist extrem widerstandsfähig im jahrelangen Gebrauch. Zur Reinigung der Granitplatten eignet sich warmes Wasser und ein einfaches Spülmittel. Scharfe Mittel (z. B. Verdünnung) machen die Oberfläche matt und stumpf. Bestimmte Sorten werden mit einem Schutzmittel behandelt, welches dauerhaft das Eindringen von Flüssigkeiten verhindert. Flüssigkeiten immer schnell wegwischen.

Colorschiefer:
Schiefer ist in Platten gespaltenes Gestein, das meist durch Ablagerungen blättchenartiger Mineralien entstanden ist. Die ältesten Vorkommen entstanden im Karbon in Mitteleuropa. Für die Tischplatten verwenden wir Colorschiefer mit sehr unterschiedlicher Farbgebung, die von hellbeige bis rostrot variieren kann. 

Degastone®:
Die Degastone® Tischplatten bestehen aus gemahlenen Natursteinsorten, wie Marmor und Dolomit. Diese Steinmehle werden mit Hilfe von Kunstharzen und natürlichen Farbpigmenten gebunden. Das Ergebnis sind elegante Tische mit einer Bruchfestigkeit, die zweieinhalb mal so stark ist wie die von Beton. Nach der Ausfugung der Tischplatten werden diese mit einem hochwertigen Lack versiegelt. Quarzit und Quarzitsandsteinplatten sind zum Schutz mit einem DD-Lack versiegelt. Die Oberflächen reinigen Sie bei stärkerer Verschmutzung mit einem normalen Spülmittel und Wasser.

Reinigung und Pflege:
Meist genügt das Abwischen mit einem feuchten Fensterleder. Die Tischplatten benötigen nur wenig Pflege. Wir empfehlen das Abwaschen mit einer leichten Seifenlauge.

Stoffe

Der Preis eines Stoffes sagt nicht zwangsläufig etwas über seine Robustheit und Langlebigkeit aus, sondern kann Ausdruck anderer Qualitätskriterien sein, wie z. B. der Exklusivität und Eleganz der verwendeten Materialien (Seide), der Raffinesse des Druck- oder Webverfahrens, des hohen ästhetischen Wertes oder der extremen Feinheit.

Die Unterhaltspflege ist gleichzusetzen mit der täglichen Körperpflege des Menschen. Bei der regelmäßigen Unterhaltspflege werden Verschmutzungen, die durch den täglichen Gebrauch entstehen, beseitigt (Hausstaub, Krümel, Fusseln, etc.) und zwar durch regelmäßiges Absaugen (geringe Saugleistung) mit einem normalen Haushaltsstaubsauger mit Polsterdüse.

Bei Velours- und Flachgewebe unbedingt eine Düse mit weichen Borsten verwenden und in Strichrichtung arbeiten. Anschließend mit einer weichen Bürste abbürsten (z. B. Kleiderbürste).

Ab und zu sollte der Bezug mit einem feuchten Ledertuch abgewischt werden. Die Feuchtigkeit hält die Fasern elastisch und wirkt sich so positiv auf deren Langlebigkeit aus.

Die Textilienbezüge weisen mit Abstand höchste Qualitäts-, Material-, Design und Farbvielfalt auf. Hier ist die einzelne Produktinformation besonders wichtig. Keinesfalls Mikrofasertücher, Dampfreiniger oder Bügeleisen verwenden! Flecken entfernt man am besten unmittelbar nach dem Entstehen; wichtig ist, dass verschüttete Flüssigkeiten sofort mit einem saugfähigen Küchenpapier oder Tuch abgetupft – nicht gerieben! – werden, damit sie gar nicht erst in das Gewebe eindringen können.

COBRA Dieses unempfindliche Material in Lederoptik erhält durch etwas Reinigung und Pflege den Wert und die Optik Ihrer Möbel auf Dauer. Wie bei allen Verschmutzungen gilt, dass je eher ein Fleck beseitigt wird desto größer die Chance ist, ihn dauerhaft zu entfernen.

Reinigung/Fleckentfernung/Pflege: verschüttete Flüssigkeiten immer sofort mit einem weichen und sauberen Tuch aufsaugen. Eingetrocknete Flecken auf keinen Fall abkratzen. Bereits getrockneten Schmutz schieben Sie vorsichtig mit einem stumpfen Gegenstand ab und arbeiten mit Wasser und evtl. etwas alkalifreier Seife nach.

Hochprozentige Getränke vor dem Abwischen verdünnen. Haushaltsreiniger, Alkohol und Lösungsmittel enthaltene Produkte dürfen auf keinen Fall eingesetzt werden. Die Reinigung ist immer leicht und ohne viel Druck durchzuführen. Wollen Sie ein Reinigungsmittel verwenden, so bearbeiten Sie nie direkt die betroffene Stelle. Testen Sie es erst an einer verdeckten Stelle des Polsterbezuges mit einem weißen und weichen Tuch. Wir übernehmen keine Haftung – die Reinigung und Fleckentfernung erfolgt immer auf eigene Gefahr. Bei besonders hartnäckigen Flecken sollten Sie sich an eine Servicefirma wenden.

Zur Pflege des Bezugs können Sie eine milde und lösungsmittelfreie Kunstlederpflege verwenden. Diese erhalten Sie in den meisten Drogeriemärkten.

ENOA HP (High Performance) bietet Ihnen folgende Vorteile:

  • 100% atmungsaktiv
  • Safe-Front-Schutzschild schützt vor Schimmel, Staubmilben, Bakterien, Mikroben und Geruch
  • Einfach zu reinigen, nur mit Wasser
  • Einfache Pflege
  • Langlebig, mit einer 5-Jahresgarantie auf die Pflegeleichtigkeit
  • Weicher und sanfter Griff
  • Flammenhemmend: klassifiziert als BS 5852 Teil 1–2 (Britisch Standard), EN 1021 1–2 (Europäische Norm)
  • Abriebbeständig und extrem widerstandsfähig
  • Ökologisch sicher, verfügt über das Zertifikat Öko-Tex Standard 100 (frei von giftigen Substanzen)

SAFE FRONT

  • Keine Staubmilben
  • Keine Bakterien
  • Kein Schimmel
  • Kein Geruch

SAFE FRONT schützt gegen Milben, Bakterien und Pilze, welche die Ursache für Allergien sind.

SAFE FRONT ist frei von Insektiziden und anderen flüchtigen Substanzen.

SAFE FRONT sorgt für einen maximalen hygienischen Schutz Ihrer Bezugsstoffe, damit Sie sich weiterhin bester Gesundheit erfreuen können.

Reinigen Sie es nur mit Wasser:
Die Schutzschicht, die jede Faser ummantelt, ermöglicht, Flecken zu entfernen; ohne Reinigungsmittel, die den Stoff schädigen könnten. Ein Tuch und etwas Wasser reichen.

100% Atmungsaktivität
»Enoa-HP« lässt Ihre Stühle und Sessel atmen! Er ist 100% atmungsaktiv und sorgt dadurch für eine hervorragende Luftzirkulation in Ihrem Sitzmöbel.

100% ökologisch
Es verfügt über das Zertifikat Öko-Tex 100, welches bescheinigt, daß keine schädlichen Produkte für die Umwelt verwendet werden.

Extrem widerstandsfähige Qualität Seine extreme Widerstandsfähigkeit und Robustheit machen diesen Möbelstoff zu einem der vertrauenswürdigsten des Marktes.

Reinigung:

  • Reinigung mit Wasser bei folgenden Flecken: Öl, Milch, Ketchup, Senf, Wein, Soßen, Kaffee, Tee, Likör, ... sowie Kugelschreiberflecken.
  • Verwenden Sie ein sauberes Tuch und befeuchten Sie es mit Wasser.
  • Mit dem Tuch in Kreisbewegungen vorsichtig abreiben, dabei den Stoff nicht zu nass werden lassen und in Intervallen trocknen lassen.
  • Für eine bessere Hygiene den Stoff regelmäßig mit einem Staubsauger und einem weichen Bürstenaufsatz reinigen.
  • Nur im trockenen Zustand bürsten.
  • Nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen.
  • Zusätzliches Aufbringen von fremden Substanzen wie Imprägniermittel, Fleckenlöser, Bleichmittel oder ähnlicher chemischer Mittel ist zu vermeiden.
  • Bei einem Sitzmöbel mit ENOA-Bezug Kleidungsstücke vermeiden, die abfärben können.

OXFORD
Die leistungsfähige Polsterung ist

 

  • Widerstandfähig gegen Schmutz
  • Widerstandsfähig gegen Pilling
  • Pflegeleicht
  • Langlebig
  • Geruch abweisend
  • Hervorragend geeignet für Haushalte mit Kindern 

Pflegeempfehlungen

  • Flecken entfernen Sie durch leichtes Reiben mit Wasser und Seife.
  • Trocknet schnell an der Luft.
  • Hitze und starkes Licht vermeiden.

PEARL

Q2 bedeutet: Qualität hoch 2

  • Q2 ist ein von Rohleder entwickelter Qualitätsstandard
  • Q2 bietet überragende Haltbarkeit
  • Q2 hat höchste Scheuerbeständigkeiten
  • Q2 bietet höchste Lichtechtheitswerte
  • Q2 ist pflegeleicht

Q2 ist das erste Flachgewebe, das mit einer 5-Jahres- Herstellergarantie angeboten wird.

  • überragende Qualitätssicherheit (Q2-Qualität)
  • 5-Jahres-Garantie
  • waschbar, pflegeleicht
  • sehr hohe Lichtechtheitswerte
  • Service-Hotline 09292/59126
  • Homepage: www.rohleder.com
  • Hautfreundlich, ohne Einsatz von Chemie produziert (kein Fleckschutz)

Pflege:

  • Q2 View bietet hervorragende Pflege- und Reinigungseigenschaften.
  • Die Reinigung ist ohne spezielle Mittel möglich.
  • Nur warmes Wasser und Shampoo für wasserlösliche Verunreinigungen verwenden.
  • Bei nicht wasserlöslichen Verunreinigungen mit Aceton, Fremdfarbstoffablagerungen mit verdünnter Chlorbleichlauge behandeln.

Alle Produktionsstufen finden in Deutschland nach deutschen Normen und Richtlinien statt.

  • Vollsynthetische Bezugsstoffe mit lebendigen Strukturen und modernen Reliefs
  • Gewebekonstruktionen in hoher Kettdichte (70 Faden pro cm)
  • Die Warenoptik wird durch die Kombination von verschieden feinen und grobenSchussgarnen erzielt

Materialzusammensetzung der Garne

  • Alle Q2 View Garne sind nach dem ÖKO-Tex Standard 100 zertifiziert.
  • Für die Färbung der Q2 View Garne werden nur unbedenkliche und in Deutschland zugelassene Farbstoffe verwendet.
  • Q2 View benötigt keine chemische Ausrüstung.
  • Die Marke Q2 View wurde nach einer strengen medizinischen Prüfung im ITV Denkendorf mit dem Prüfsiegel für körperverträgliche Textilien ausgezeichnet.

ROM

Der Stoff, der sich selbst schützt! ROM ist völlig anders. Die Oberflächenspannung, die das Eindringen eines Flecks verhindert, wird nicht durch einen einzelnen festen Film auf dem Gewebe gebildet, sondern durch Milliarden von Nano-Filmen, die vollständig unabhängig von einander und einzeln mit den Gewebefasern verbunden sind. Der große Vorteil dieses Systems zeigt sich auf lange Sicht, da die fleck-abweisende Eigenschaft im Gebrauch nicht verloren geht.

Die Einflüsse, die bisher ausreichten, um konventionellen Fleckschutz abzulösen, können den Fleckschutz nun nicht mehr beeinträchtigen. Alle Schäden durch Waschen, Reiben und Kratzen beschränken sich auf einige wenige Fleckschutzmoleküle im Nanometerbereich, deren Funktion vollständig von benachbarten Molekülen übernommen wird.

ROM ist vergleichbar mit einem flexiblen und atmungsaktiven Schutzschild, aufgebaut aus Milliarden einzelner Teile. Die Vorteile gegenüber starren und leicht aufbrechenden konventionellen Schutzfilmen sind offenkundig: Aus diesem Grund behält der Stoff ROM selbst nach 20 häuslichen Wäschen (ISO 6330) eine wasserabweisende Wirkung (DIN EN 24920) von >80% und eine ölabweisende Wirkung (DIN EN ISO 14419) von >4.

TOULOUSE

Dieser Stoff benutzt für seinen Fleckschutz eine besondere Ausrüstung mit dem Polytetrafluorethylen-Polymer, das aus »Bausteinen« entsteht, die je zwei Kohlenstoffatome und vier Fluoratome enthalten.

Durch eine spezielle Behandlung werden die Kohlenstoffatome vollständig von den Fluoratomen umgeben und somit geschützt.

Aus dieser Zusammensetzung bestehen Antihaft- und abstoßende Eigenschaften, so dass die dadurch behandelten Stofffasern praktisch wasser-, abnutzungs- und fleckenfest werden, ohne das sich das Aussehen und die Haptik der Stoffe verändert. Die Fleckschutzausrüstung macht den Stoff pflegeleicht, wasser- und schmutzabweisend sowie langlebig. Die behandelten Stoffe erhalten einen starken und haltbaren Schutz gegen Flüssigkeitsflecken, Staub und trockenen Schmutz.

Diese Stoffe bleiben dank der Fleckschutzausrüstung sichtbar länger neu, auch weil sie dadurch weniger abgerieben werden und ihre Pflege einfacher wird. 

Die Ausrüstung verändert keinesfalls das Aussehen, die Haptik, die Farbe und die Atmunksaktivität des Stoffes.

Diese Antihafttechnologie macht die Entfernung des trockenen Schmutzes und der Flüssigkeiten sehr leicht, da sie auf der Oberfläche bleiben.

Für mit Fleckschutz ausgerüstete Stoffe haben durchgeführte Prüfungen folgende Umweltvorteile ergeben:

  • problemlose Entfernung der Flecken
  • niedrige Waschtemperatur
  • schnelle Abtrockung (25 % schneller als nicht behandelte Stoffe)

Die Eigenschaften dieser innovativen Behandlung beim Säubern und Trocknen der Bezugsstoffe reduziert den Verbrauch an Wasser und Energie, somit wird die Umwelt geschont.

Pflegeanleitung:
Im Allgemeinen reicht es, wenn Flüssigkeiten sofort mit einem trockenen Tuch aufgesaugt werden, und der trockene Schmutz leicht abgebürstet wird.

Wässrige Flecken wie Softgetränke, Kaffee, Wein:
Am besten verwendet man ein trockenes Tuch oder ein Stück Küchenrolle zum Aufsaugen, ohne großen Druck auszuüben. Bleibt ein Fleck auf dem Stoff bestehen, ist es ausreichend, mit einem weichen, leicht angefeuchteten Schwamm über den Fleck zu reiben. Eventuell den Schwamm mit ein wenig Seife, wie z. B. Kernseife, vor dem Verreiben versehen. Dann sollte man die Stelle sehr gründlich mit einem sauberen Schwamm abwaschen, welcher vorher nur in lauwarmes Wasser getaucht wurde, um den Fleck restlos zu entfernen.

Ölige Flecken wie Fett und Soße:
Es ist wichtig, sofort mit einem trockenen Tuch oder einem Stück Küchenrolle den Fleck aufzusaugen, ohne großen Druck auszuüben. Wenn der Fleck jedoch auf dem Stoff permanent haften bleiben sollte, ist es ausreichend, mit einem weichen, leicht angefeuchteten, eventuell mit Kernseife versehenem Schwamm zu reiben, dann die Stelle sehr gründlich mit einem sauberen Schwamm und lauwarmen Wasser abwaschen. 

Kugelschreiber und Filzstifte:
Sofort vor dem Abtrocknen der Tinte oder Farbe den Fleck mit verwässertem, hausgebräuchlichem Spiritus behandeln, dann mit dem Schwamm und Kernseife abwaschen, damit der Rand auch entfernt wird.


T

Tritex

Der Textilrückenbezug passt sich durch seine Elastizität der Rückenform an. Durch das Zusammenspiel von Design und Material wurde ein atmungsaktiver Bezug gestaltet, welcher zudem noch leicht und transparent wirkt. 

Reinigung und Pflege: Nicht für Dampfreiniger geeignet. Polyamid ist nicht beständig gegenüber hohen Temperaturen, diese würden zur Faserzerstörung führen.

Die Bezüge lassen sich mit lauwarmen Wasser und nicht aggressiven Reinigungsmittel leicht säubern, vorausgesetzt es handelt sich um eine normale Verschmutzung. Tritex ist nur für bestimmte Modelle und nicht als Meterware lieferbar.

Geeignetes Reinigungsmittel: Spülmittel, Waschbenzin und Laugen. Wir empfehlen PURATEX-Intensivreiniger für unsere Stuhlrücken und -sitze Tritex (erhältlich bei Ihrem Möbelfachhändler). Trotz schonender Wirkungsweise (ohne Bleichmittel) besonders zur Entfernung älterer Verschmutzungen geeignet.

Toleranzen

Toleranzen bei Möbeln sind in der industriellen Serienproduktion fertigungstechnisch nicht zu vermeiden. Dabei handelt es sich um Konfektionsware, die in großen Stückzahlen und meist in Lohnakkord gefertigt wird. Das Gegenteil ist die Einzelanfertigung im Handwerk.

Das gilt im besonderen für Funktionsmöbel, die zusätzlichen Spielraum benötigen. Liegen die Abweichungen (Toleranzen) in Farbe, Maßen und Struktur innerhalb der nationalen- und internationalen Norm und im unerheblichen Bereich, liegt kein Sachmangel vor. Es handelt sich dabei um eine »warentypische Eigenschaft«.

Transport/Selbstabholung/Selbstmontage

Transportsicherungen sind vor Benutzung der Funktion zu entfernen. Verriegelungen sind vorher zu öffnen.

Türscharniere

Bei auftretenden Bewegungsgeräuschen behandeln Sie die Gelenke und Drehpunkte mit harzfreiem Nähmaschinenöl. Geringen Metallabrieb entfernen Sie mit einem in leichter Seifenlauge getränkten Tuch. Das Ausrichten sollten Sie den Fachleuten überlassen, bei Veränderungen auch das Nachjustieren.

TV- und Multifunktionsteile

Hier ist unbedingt darauf zu achten, dass für die hitzeabsorbierenden Elektro- und
Elektronikteile ausreichend Luftzirkulation gewährleistet ist. Bei Überhitzung kann es zu Folgeschäden kommen.


U

Unterhaltspflege

(Siehe Reinigungs- und Pflegehinweise oder Stoffe und Leder)

Die regelmäßige Unterhaltspflege ist gleichzusetzen mit der täglichen Körperpflege des Menschen, das heißt, hier werden Verschmutzungen, die durch den täglichen Gebrauch entstehen, beseitigt. 

Wichtig ist nur, dass verschüttete Flüssigkeiten (z. B. Fruchtsaft, Alkohol etc.) sofort mit einem saugfähigen Küchenpapier oder Tuch abgetupft - nicht gerieben! - werden, damit sie gar nicht erst in die Oberfläche eindringen können.

Bitte nicht auf der Stelle reiben und keine silikonhaltigen Möbelpflegemittel verwenden. Versuchen Sie niemals Schadstellen mit Lösungsmitteln zu entfernen (z. B. Fleckenentferner, Terpentin, Benzin).


W

Wandbefestigung

Bei der Selbstmontage und bei Planungsware ist unbedingt die Wandbeschaffenheit (Festmauerwerk) zu prüfen und die vom Hersteller vorgeschriebenen Beschläge und Werkzeuge zu verwenden, damit die Sicherheit gewährleistet ist und sie dem späteren Gewicht der Möbelteile auch standhalten.

Weichmacher

Weichmacher in Gebrauchsgegenständen können grundsätzlich zu Veränderungen von Holz- und Glasoberflächen führen.

Wellen- und Faltenbildungen bei Möbel

Dieses Verhalten des Bezugsstoffes/Leders/Kunstleders wird zu meist durch das bloße Benutzen hervorgerufen. Wenn man eine bevorzugte Sitzposition hat, z.B. nur auf der mittleren Sitzfläche eines Möbels, wird man irgendwann eine gewisse Wellenbildung auf dieser Sitzfläche bemerken, die sich im Laufe der Zeit auch nicht mehr von selber verringert oder sogar verschwindet, sowie es einmal war, als die Sitzecke bzw. der Stuhl noch neu waren!

Den Unterschied in den übrigen weniger oder gar nicht genutzten Flächen, kann man in einem Satz erklären: Was man benutzt verändert sich.

Dieses Verhalten der Ware hat folgende Ursachen: Zum einen rechnet der Fabrikant beim Herstellen der Bezüge Stoffzugaben ein um zu gewährleisten, dass die Nähte oder sogar das Bezugsmaterial selber durch die Belastung nicht reißen können.

Der Fabrikant geht immer davon aus, dass auch schwere Menschen seine Ware benutzen können. Zum anderen trägt die Sitzbreite und Sitztiefe zur Wellenbildung bei. Generell gilt je größer die Sitzfläche ist oder je mehr Stoff/Leder/Kunstleder die Sitzfläche hat, desto eher entstehen Wellen und Falten.

Ist die genannte Sitzfläche unterteilt durch Nähte, die mit Hilfe von Befestigungsfahnen am Gestell fixiert sind, so haben Sie bei dem Beispiel eines typischen 3-Sitzers 3 Sitzflächen die recht schmal sind gegenüber einer durchgehenden Sitzfläche, wie z.B. bei Polsterbänken. Diese können häufig ein Maß von 1,60 m oder mehr erreichen und haben somit viel Material, das Wellenbildung begünstigt.

Die Industrie hat Richtwerte für die Wellen- und Faltenbildung erstellt, was erlaubt ist und was nicht!

Bei einem normalen und festen Polsteraufbau darf die Faltenhöhe bei einer Sitzbreite von ca. 50 cm 1,40 cm betragen, bei 70iger Sitzbreite ca. 2 cm und bei Sitzbreiten bis 160 cm oder darüber sogar 4 cm. Ermittelt wird die Faltenhöhe, in dem das Bezugsmaterial von außen zur Mitte hin unter leichtem Druck gestrichen wird, so dass in der Mitte eine Falte bleibt, dessen Höhe den Wert ergibt. Außerdem haben die Stoffe selbst je nach Webeart auch eigene Zug- und Dehnungseigenschaften. Das bedeutet, je dichter der Stoff gewebt ist, umso geringer dehnt sich der Stoff bei
Belastung!

Eine Ausnahme bildet die sogenannte legere Polsterart, der ein gesonderter Polsteraufbau zugrunde liegt.

Einen besonders weichen Sitzkomfort ermöglicht man oft in Verbindung mit einem tiefen Einsinken in die Ware.

Hier ist eine gewisse Faltigkeit durchaus beabsichtigt und auch später dazukommende Falten stellen keinen Mangel dar (siehe legere Polsterart).

Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass gerade echtes Leder zusätzlich auf Körperwärme reagiert und dazu neigt sich etwas zu dehnen. Direkte Sonneneinstrahlung oder die Wärme durch Heizkörper beeinflussen dieses Verhalten von Leder stark!

Wildeiche (Quercus robur)

Herkunft Deutschland, Frankreich, Kroatien, Serbien, Italien, Ungarn, Ukraine

Die Bezeichnungen Wildeiche oder auch Asteiche deuten nicht auf eine spezielle Holzart oder eine Sonderart der Eiche hin. Vielmehr dient diese Bezeichnung dazu, deutlich zu machen, dass es sich um eine besondere Auswahl der Eiche handelt.

Es werden die Bäume ausgesucht, die gewollt viele Äste haben und insofern am Waldesrand oder in schattigen Lagen wachsen. Warentypische Eigenschaften der Wildeiche sind Äste (in unterschiedlichen Größen und veränderlichen Anteilen) und Farbunterschiede. Hierdurch entsteht eine immer andere Optik und jedes Möbelstück ist ein Unikat für sich. Größere natürliche Fehlstellen und Risse werden mit einer speziellen Hydromasse aufgefüllt.