PRESSEMITTEILUNG
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Klimaemissionen mit Zertifikaten kompensiert
Venjakob arbeitet klimaneutral

Der Klimawandel ist eine große Herausforderung und die Folgen der Erderwärmung werden immer spürbarer. Die Wirtschaft ist dazu aufgerufen, dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Alfons Venjakob GmbH & Co. KG geht mit gutem Beispiel voran. Das Gütersloher Möbelunternehmen hat seinen CO2-Fußabdruck durch die externe Nachhaltigkeitsberatungsgesellschaft „Fokus Zukunft“ berechnen lassen und die Emissionen durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten neutralisiert. Die Zertifikate unterstützten ein Waldaufforstungsprojekt in Uruguay.

Bereits seit 1935 entstehen bei Venjakob zeitlose Esstische, Stühle und Korpusmöbel. „Dass unsere Möbel überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen gefertigt werden und über viele Jahre einen nachhaltig hohen Nutzwert bieten, war für uns der Grund, jetzt noch einen Schritt weiterzugehen,“ sagt Venjakob-Geschäftsführer Antonius Rehkemper, „denn unsere Möbel sind Möbel für die ganze Familie und wir sind uns der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen bewusst!“

Durch Fokus Zukunft wurde der CO2-Fußabdruck ermittelt, der bei Venjakob rund um Rohstoffe, Produktion, Logistik, Handel, Recycling und Entsorgung entsteht. Die Emissionen gleicht Venjakob durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten aus. Im Rahmen des Waldaufforstungsprojekts in Uruguay wird zum Beispiel CO2 durch Baumwachstum effektiv gebunden und für Jahrzehnte gespeichert.

Durch den Kauf der Klimazertifikate wurde Venjakob klimaneutral gestellt. Für die Kompensation seiner Treibhausgase hat Venjakob die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten.

Damit ist Venjakob eines der ersten Unternehmen der Möbelbranche, das seine Emissionen nach dem „Clean-Development-Mechanism“ freiwillig vollständig kompensiert.

Warum Venjakob seine Treibhausemissionen nicht nur reduziert, sondern vollständig ausgleicht:

Nach dem Prinzip des im Kyoto-Protokoll beschriebenen „Clean Development Mechanism“ sollen Treibhausgase, die an einem Ort der Erde entstehen und nicht vermieden werden können, durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort eingespart werden. Um diese zu finanzieren, kaufen Unternehmen Zertifikate entsprechender Klimaschutzprojekte. Da der Klimawandel global ist, spielt es keine Rolle wo CO2-Emissionen ausgestoßen oder eingespart werden – am Ende ist die Summe der Treibhausgase entscheidend.

Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind.

Dementsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern, da hier das Potenzial der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich effektiver eingesetzt werden können. Zusätzlich tragen die Projekte zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für eine nachhaltig ausgerichtete Wirtschaftsentwicklung, da neben Aufforstungsprojekten auch die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gezielt gefördert wird.

Welche Treibhausgase nach internationalen Standards erfasst durch Venjakob ausgeglichen wurden:

In die Berechnung der Treibhausgasemissionen werden die sieben vom Weltklimarat IPCC und im Kyoto-Protokoll festgelegten Haupttreibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Distickstoffmonoxid (N2O), Fluorkohlenwasserstoffe (FKWs), Perfluorcarbone (PFCs), Stickstofftrifluorid (NF3) und Schwefelhexafluorid (SF6) einbezogen. Die von Venjakob gekauften Klimaschutzprojekte werden nach einem der drei international anerkannten Zertifizierungsstandards – „VCS“ (Verified Carbon Standard), „UN CER“ (Certified Emission Reduction der Vereinten Nationen) oder „WWF Gold Standard“ – akkreditiert und kontrolliert.

Unternehmensinformationen

Die Firma Venjakob wurde 1935 in Gütersloh-Avenwedde gegründet und steht heute für designorientierte Möbel, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Maximale Qualität und Langlebigkeit sind entscheidende Faktoren – auch aus diesem Grund ist Venjakob Mitglied in der ‚Deutschen Gütegemeinschaft Möbel‘. 200 Mitarbeiter fertigen auf 35.000 m² Wohnwände, Couchtische, Stühle, Sessel, Bänke, Speisezimmer-Möbel und Esstische. Im September 2012 wurde ein moderner Showroom eröffnet, der auf 2.000 m² das vielfältige Möbelprogramm der Venjakob GmbH & Co. KG präsentiert. Im Juni 2018 ging ein 675 m² großes, hochmodernes Flächenlager in Betrieb, in das nahezu vollautomatisch bis zu 3.500 Möbelteile eingelagert werden können. Schadstofffrei, umweltfreundlich, auf Nachhaltigkeit geprüft und mit dem RAL-Gütezeichen prämiert sind Venjakob-Möbel bereits seit vielen Jahren. 2013 erhielt das Unternehmen den RedDot Award für den Freischwinger „LOVA“.

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